Historischer Theaterverein

Wann genau der Theaterverein Lüttelforst gegründet wurde, lässt sich heute nicht mehr belegen; es wird vermutet, dass er bereits um 1900 zusammenfand! Legendär sind die Freilicht Aufführungen von „Wallensteins Lager“ aus der Zeit um 1930, an denen sich nahezu das ganze Dorf beteiligte! Direkt nach dem Krieg lebte das Theaterleben unter Irmgard van den Flierdt am Beipiel der „Genoveva“ mit der begabten Luzia Braunisch als Gräfin rasch auf. Ein erneuter Anstoss war gegeben und unter dem Spielleiter Martin Terheiden entwickelte sich das Theaterleben weiter. Das war sicher auch ein Verdienst der engagierten Mitglieder, von denen hinter der Bühne hier an den Kassenführer Friedrich Windhausen, den Schriftführer Franz von der Ruhr, an den Souffleur Leonard Reynders, an die Technik durch Peter Kamps, an den Vorhang durch Josef Coenen sowie an die Maske durch Franz Rütten erinnert werden soll. Man war damit sogar in der Lage, zwei Aufführungen geben zu können, am 2. Weihnachtstag und zu Neujahr: zunächst die ernste Muse und dann ein Lustspiel. Hervorgehoben zu werden verdient die Aufführung „Die verlorene Heimat“, die so einen lebhaften Zuspruch erfuhr, dasss es zu einem Gastspiel in Merbeck kam. Weitere Titel, zu denen wir kein Bildmaterial haben, sind: „Die Hubertus-Mühle“, „Die Faust des Schicksals“, „Fidele Brandwehr“, „Auf dem Kasernhof“, „Das Findelkind unserer lieben Frau“ oder die „Tochter des Wilderers“. Zur Zeit ist man bemüht- natürlich mit einem aktuellen Stück- , an diese Tradition mit einer Aufführung zum Pfarrjubiläum 2008 anzuknüpfen!

Nur mit der freundlichen Unterstützung aus der Privatsammlung von Franz Rütten konnten hier alte Bilder und Szenen gezeigt und kommentiert werden!