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LANDSCHAFT GESCHICHTE
Ijsselmeer am Niederrhein
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Ijsselmeer am Niederrhein | | Drucken | |
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Kein Witz sondern aus einer Pressemitteilung der: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRWPRESSEMITTEILUNG vom 103/10 Düsseldorf, 04. Mai 2010 Anlässlich der aktuell bekannt gewordenen FDP-Pläne zum weiteren Kiesabbau erklärt Johannes Remmel MdL, parlamentarischer Geschäftsführer und umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN: Wir haben die Idee der FPD vom ‚Ijsselmeer am Niederrhein’ ursprünglich für einen Witz aus Absurdistan gehalten, müssen heute aber leider mit Sorge feststellen, dass diese ernst gemeint ist. Mit großen zusammenhängenden Abgrabungsflächen, insbesondere am Niederrhein, soll ein Seenverbund hergestellt werden mit Ausbau und Vernetzung bestehender Abgrabungen am Niederrhein und Rheinverbindung zur Nordsee (‚von Kalkar nach Kalkutta’). Wir fordern die FDP umgehend auf, ihre bisher geheim gehaltenen Pläne offenzulegen. Auch die CDU muss endlich klar sagen, ob sie weiter der FDP nachgeben oder dem Raubbau einen Riegel vorschieben will. Denn durch das Agieren der CDU-Minister ist der Kiesabbau in den letzten Jahren sogar noch weiter befördert worden. Es gab eine Anhebung der UVP-Pflicht-Schwelle für Abgrabungen von 10 ha auf 25 ha, die Abschaffung des Wasserentnahmeentgelts in NRW oder die Neuformulierung des Bundesraumordnungsgesetzes. Wir Grüne fordern anstelle der bisherigen Vorrangpolitik für Kies und Sand umgehend den Raubbau zu stoppen. Wir wollen das Prinzip der Nachhaltigkeit und eine restriktive Bedarfsprüfung landesplanerisch verbindlich festschreiben. Darüber hinaus halten wir einen ‚Kieseuro’ in NRW für notwendig.“ |
