Mittwoch, 22. Februar 2012

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Die Bandbreite der Kostüme reichte von starken Männern und Frauen der Neandertaler und Wikinger (Waldniel) aus der "Völkerwanderung" bis zu Comic Ikonen z.B. in der grotesk theatralischen Steigerung der Incredibles als Neuerfindung der Fantastischen Vier aus den alten Marvel Comics. Die Zeit der Cowboys oder Indianer und was sie bedeuteten ist lange vorbei.

Mit Anspielungen auf Zeichen, Symbole aus der Pop- und Konsumkultur wird die Postmoderne mit sicherem Griff aus dem Bildarchiv auch im Karneval erfolgreich inszeniert. Für einen Tag ein Superstar oder - Held sein! Zu diesem Programm gehörten auch die schwarzen Cops aus L.A. und die Seeräuber aus der Karibik.

Dann gab es die verspielten lustig rot oder blau-weißen Schlümpfe der Elterngruppe aus Lüttelforst(wohl aus der Zeit als diese selber Kinder waren), das in zarten, luftigen Pastelltönen von gelb bis schwarz schwirrende Bienenvölkchen mit ihren weißen Imkern sowie Märchenfiguren und wilde Typen wie z.B. Punks aus dem hiesigen Theater und viele andere schöne Kostüme mehr.
Traditionell satirisch und fast schon im Kontast dazu gab es auch einen "politischen Wagen", der den jüngsten Dioxin Skandal der Futtermittelindustrie aufgriff und Lüttelforst satirisch bissig als dioxinfreie Zone forderte.

In der Etappe gab es dann eine Stärkung beim Bauerncafé Bolten, wo in der Scheune eine Blaskapelle u.a. mit Karnevalsevergreens  wie dem lange nicht mehr gehörten "Es war einmal ein treuer Husar..." für Schunkelstimmung sorgte. Ein ausgesprochener Karnevalsschlager fehlte m.W. in 2011. Später ging es weiter über den Dorfplatz zum Kostümball, "und die Liebe nahm kein Ende mehr." Ob und welches Kostüm prämiert wurde, wissen wir allerdings nicht ...